SPIEGEL ONLINE ordnet die Chefredaktion neu

Jörn Sucher wird stellvertretender Chefredakteur von SPIEGEL ONLINE / Christina Elmer wird Mitglied der SPIEGEL-ONLINE-Chefredaktion / Matthias Streitz verantwortet als Editorial Chief of Product künftig den Bereich Produkt und Entwicklung

Jörn Sucher (42) wird neuer stellvertretender Chefredakteur von SPIEGEL ONLINE. Christina Elmer (33) wird als Ressortleiterin Datenjournalismus Mitglied der Chefredaktion. Matthias Streitz (43) verantwortet als Editorial Chief of Product und Mitglied der Chefredaktion künftig den Bereich Produkt und Entwicklung. Roland Nelles (45), Büroleiter Berlin und Ressortleiter Politik, bleibt Mitglied der Chefredaktion.

Barbara Hans, Chefredakteurin von SPIEGEL ONLINE: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit im Team. Die Kollegen haben ganz unterschiedliche Schwerpunkte, mit denen wir die Redaktion, unsere journalistischen Formate und weitere Produktinnovationen gemeinsam voranbringen werden.“

Jörn Sucher volontierte nach dem Studium der Politikwissenschaft und der Journalistik an der Universität Hamburg bei manager-magazin.de, ab Oktober 2004 war er für das Wirtschaftsressort von SPIEGEL ONLINE und von Mai 2006 bis Juni 2008 als Redakteur beim manager magazin tätig. Im J uli 2008 wurde er Leiter des Ressorts Wirtschaft von SPIEGEL ONLINE, im Juni 2009 Chef vom Dienst und im März 2014 Geschäftsführender Redakteur. Seit Februar 2015 ist er Mitglied der Chefredaktion.

Christina Elmer studierte Journalistik und Biologie in Dortmund. Nach einem Volontariat beim Westdeutschen Rundfunk war sie als Redakteurin bei der Deutschen Presse-Agentur tätig, spezialisiert auf die Auswertung und Visualisierung von Datensätzen. Ab 2011 arbeitete sie als Datenjournalistin im Team „Investigative Recherche“ des Magazins „Stern“. Im Mai 2013 kam sie als Redakteurin in das Wissenschaftsressort von SPIEGEL ONLINE. Sie wurde im Mai 2014 Redakteurin für Datenjournalismus und im Juli 2016 Ressortleiterin. Außerdem arbeitet sie als Trainerin für Online-Recherche und Computer Assisted Reporting.

Roland Nelles studierte an der Freien Universität Berlin Politikwissenschaft und begann seine Laufbahn in der Journalistenschule des Axel-Springer-Verlags. Er arb eitete als Redakteur beim „Hamburger Abendblatt“, als Korrespondent im „Welt“-Hauptstadtbüro und als stellvertretender Leiter des Politik-Ressorts bei der „Woche“ in Hamburg, bevor er 2002 als Korrespondent ins SPIEGEL-Hauptstadtbüro wechselte. Im Oktober 2009 wurde er Ressortleiter Politik und Leiter des Berliner Büros von SPIEGEL ONLINE, seit März 2011 ist er Mitglied der Chefredaktion.

Matthias Streitz studierte in Hamburg und Lawrence, Kansas, Geschichte und Amerikanistik. Er schrieb als freier Mitarbeiter für die „Hörzu“, volontierte 2000/2001 beim „Tageblatt“ in Stade. 2001 kam er als Praktikant zu SPIEGEL ONLINE, wurde später Wirtschaftsredakteur, Ressortleiter Wirtschaft, Chef vom Dienst (CvD) am Newsdesk sowie CvD mobil und im April 2014 Geschäftsführender Redakteur. Seit Februar 2015 ist er Mitglied der Chefredaktion und dort verantwortlich für die Produkt- und IT-Themen.

„Einer der entschiedensten und kompromisslosesten Gegner Hitlers“ – Bischof Voderholzer referierte über Fritz Gerlich

KathStern

2e13fd4b60 Bischof Dr. Rudolf Voderholzer bei seinem Vortrag.

Großes Interesse zeigten die Schülerinnen und Schüler und die Lehrkräfte der Dr.-Johanna-Decker-Schulen in Amberg sowie Eltern und Seelsorger mehrerer Amberger Pfarreien am Vortrag von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer über Fritz Gerlich, den Widerstandskämpfer gegen Hitler und das NS-Regime. Der Vortrag war exakt am 134. Geburtstag Gerlichs – am 15. Februar 1883 wurde dieser in Stettin geboren.
Der Leiter des Gymnasiums und der Realschule, Oberstudiendirektor Günter Jehl, hieß im Gerhardinger-Saal die vielen Zuhörer, besonders aber Bischof Voderholzer, herzlich willkommen und dankte für die Bereitschaft, diesen Vortrag zu halten. Auch wies Jehl auf den inzwischen eingeleiteten Seligsprechungsprozess für Gerlich hin sowie – überleitend zum Vortrag – auf die zentralen Wesenszüge und Charakteristika Gerlichs: die Suche nach Wahrheit, die frühzeitige Einschätzung der Folgen der NS-Herrschaft und sein durch Therese Neumann stark geprägter tiefer katholischer Glaube.

Bischof Voderholzer: „Jemand, der Fritz Gerlich sehr verehrt“
Er halte diesen…

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Jury nominiert Journalisten für den Medienpreis Politik des Deutschen Bundestages – Verleihung am 8. März

Bundestagspräsident Norbert Lammert wird am 8. März 2017 den Medienpreis Politik des Deutschen Bundestages verleihen und den oder die Preisträger bekanntgeben. Die Laudatio wird der Juryvorsitzende Thomas Kröter halten. Die Jury hat sich auf drei journalistische Arbeiten geeinigt, die diesmal für die Auszeichnung infrage kommen.

Die Nominierten für den Medienpreis Politik 2016 aus den insgesamt 56 eingereichten Beiträgen sind:

  • Nadja Storz und Julian Kanth vom MDR mit ihrer Fernsehreportage „Wie geht’s? – Ein Land vor der Wahl“ (Erstsendung am 17. Februar 2016),
  • Malte Henk von der Wochenzeitung „Die Zeit“ mit seinem Beitrag „Wie ich auszog, die AfD zu verstehen“ (veröffentlicht am 10. März 2016),
  • Marc Rath von der „Volksstimme“ mit seiner Artikelserie zu den politischen und juristischen Konsequenzen der Fälschung der Kommunalwahlergebnisse in Stendal im Mai 2014 (veröffentlicht zwischen dem 28. Dezember 2015 und dem 6. September 2016).

Seit 1993 vergibt der Deutsche Bundestag einen Medienpreis Politik. Dieser würdigt hervorragende publizistische Arbeiten – sei es in Tages- oder Wochenzeitungen, in regionalen oder überregionalen Medien, in Online-Medien oder in Rundfunk und Fernsehen -, die zu einem vertieften Verständnis parlamentarischer Praxis beitragen und zur Beschäftigung mit Fragen des Parlamentarismus anregen. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert und wird vom Präsidenten des Deutschen Bundestages verliehen.

15 Jahre inspirierende Momente: Christliches Frauenmagazin JOYCE feiert Jubiläum

joyce_logo_unterlegtMit dem heutigen Erscheinen der aktuellen Ausgabe der christlichen Frauenzeitschrift JOYCE begeht der SCM Bundes-Verlag das 15-jährige Jubiläum des Magazins. Seit der ersten Ausgabe im Jahr 2002 hat sich das quartalsweise erscheinende Heft zu einer der führenden Frauenzeitschriften mit christlicher Prägung entwickelt.

Sechzig inspirierende Momente
„15 Jahre JOYCE – und in jeder einzelnen der sechzig Ausgaben steckt viel Leidenschaft, Herzblut und Arbeit. Wir sind stolz auf jedes einzelne Heft“, so Melanie Carstens, Chefredakteurin der JOYCE. „Wir gehen mit einer klaren Vorstellung an jede neue Ausgabe: Die JOYCE soll für ihre Leserin ein Moment sein, in dem sie sich aus den Ansprüchen des Alltags ausklinken, auftanken und Inspiration für ihr Leben finden kann.“ Deswegen trägt die Zeitschrift seit dem letzten Relaunch auch den Untertitel „Was Frauen inspiriert“.

Fröhlich und gnädig auf die Welt sehen
Der Name JOYCE wurde bei der Gründung bewusst gewählt als eine Mischung aus „Joy“ (Freude) und „Grace“ (Gnade) und stellt gewissermaßen den Grundton jeder Ausgabe dar. „Fröhlich und voller Gnade, so wollen wir auf unser eigenes Leben blicken und unseren Glauben im Alltag leben“, so Carstens „Aus diesem Grund gibt es bei uns auch keine Diät-Tipps oder Tricks für einen flachen Bauch. Uns ist wichtig, dass Gott jede Frau genauso liebt, wie sie ist, und dass sie begabt und berufen ist, etwas Positives in diese Welt zu bringen. Das ist eine ganz andere Grundstimmung: viel hoffnungsvoller, wertschätzender, positiver.“ Vor diesem Hintergrund veröffentlicht JOYCE eine Bandbreite relevanter Themen: Portraits inspirierender Frauen und Geschichten bewegender Schicksale, tiefgründige geistliche Artikel und vielfältige Kreativ-Tipps.

Erfolgsrezept Echtheit
Deswegen erfährt die Zeitschrift auch konstant guten Zuspruch bei ihren Leserinnen: entgegen dem Markttrend ist seit 2002 die Auflage von 15.000 Heften nahezu unverändert geblieben, die fast ausschließlich im Einzel-Abonnement verbreitet wird. „Ich glaube, was uns auszeichnet, ist der bunte Mix an Frauen, die für uns schreiben, und die Themen, über die wir schreiben. Alle haben eins gemeinsam: ehrlich und persönlich mitten ins Leben zu sprechen. Denn genau so sind auch unsere Autorinnen: inspirierende Frauen, die mitten im Leben stehen.“

Jubiläums-Ausgabe und –Angebote
In der Jubiläumsausgabe berichten langjährige Autorinnen, was sie persönlich mit JOYCE verbinden. Die Spanne reicht dabei von der Mit-Zwanzigerin bis hin zur Frau in den Fünfzigern, von der bekannten Theologin über die freiberuflich tätige Mutter bis hin zur Journalistik-Studentin. Alle eint eine Ansicht: JOYCE ist eine ganz besondere Frauenzeitschrift.

Deshalb bietet der SCM Bundes-Verlag nun die JOYCE nun anlässlich des Jubiläums in einem Spezialangebot für einmalig 15 €/CHF pro Jahr an, Porto und Versand inbegriffen (statt 19,80 €/29.10 CHF zzgl. 3,60€/7,80CHF Versand). „Wir wünschen uns, dass noch viele weitere Frauen JOYCE kennenlernen und für sich entdecken können“, so Carstens. Zu bestellen ist das Heft ab sofort unter www.joyce-magazin.de sowie www.bundes-verlag.net/zeitschrift/joyce/ .

Empfehlungsliste Katholischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2017 veröffentlicht

KathStern

Die Jury des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises unter Vorsitz von Weihbischof Robert Brahm (Trier) hat 15 Titel für die diesjährige Empfehlungsliste des Preises ausgewählt. 64 Verlage haben sich mit 241 Büchern am Wettbewerb beteiligt. Die Entscheidung über den Preisträger wird am 15. März 2017 bekanntgegeben.

Die Preisverleihung des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises durch den Vorsitzenden der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Gebhard Fürst (Rottenburg-Stuttgart), findet in diesem Jahr anlässlich des 70-jährigen Bestehens der STUBE, Studien- und Beratungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur der Erzdiözese Wien, im Rahmen eines gemeinsamen Festaktes am 11. Mai 2017 im Erzbischöflichen Palais in Wien statt. Auch der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz, Kardinal Christoph Schönborn, wird daran teilnehmen. Die STUBE steht seit Jahren in engem Austausch mit dem Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis und stellt traditionell ein Jurymitglied.

Folgende Bücher hat die Jury, der neben Weihbischof Robert Brahm (Vorsitz), Ute Auweiler (Bergisch Gladbach), Professor Dr. Norbert…

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Neues „BILD Stars“-Magazin mit Guido Maria Kretschmer

Erscheinungstermin ist Mittwoch, 15. Februar 2017 / Reportagen, Interviews und Fotostrecken geben exklusiven Einblick in das Leben des deutschen Star-Designers

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BILD setzt die Magazin-Reihe „BILD Stars“ fort und präsentiert in der zweiten Ausgabe ab Mittwoch, 15. Februar 2017, den Designer und Moderator Guido Maria Kretschmer. Das Magazin gewährt auf 100 Seiten exklusive Einblicke in sein Leben und seine Arbeit. Offen wie nie spricht Kretschmer dabei über unmoralische Angebote, Zukunftspläne und seine politischen Ansichten.

Bisher unveröffentlichte Fotos zeigen Kretschmers Kindheit im Münsterland und seine Hippie-Zeit auf Ibiza. Reportagen nehmen die Leser mit in sein Haus auf Mallorca, ins Atelier seines Ehemanns Frank Mutters und zu seinen Eltern nach Warendorf.

Dem Magazin liegt außerdem eine Audio-CD mit einem 60 minütigen Zusammenschnitt seiner beiden Hörbücher bei. Exklusiv für „BILD Stars“ hat der beliebte Modeschöpfer zudem Anziehpuppen zum Ausschneiden entworfen.

Nach dem Premieren-Heft über Star-Geiger André Rieu ist die 100 Seiten umfassende zweite „BILD Stars“-Ausgabe mit Guido Maria Kretschmer ab Mittwoch, 15. Februar 2017, für 6,99 Euro inklusive Audio-CD im Handel erhältlich.

Fritz Gerlich: leuchtendes Beispiel für ein recht verstandenes Medienapostolat

KathStern

Über Fritz Michael Gerlich, Propheten und Märtyrer im Widerstand gegen Hitler, hat Dr. Rudolf Voderholzer am gestrigen Mittwochabend im Kaisersaal am Haidplatz in Regensburg gesprochen. Der Bischof von Regensburg trug im Rahmen des Akademischen Forums Albertus Magnus vor. Er betonte zu Beginn, im Rahmen dieser Ausführungen nicht kraft bischöflicher Autorität zu sprechen. Allerdings sind Person und Werk des mutigen Journalisten Herzensanliegen von Dr. Voderholzer, der seit Jahrzehnten auf die Bedeutung des Konvertiten aufmerksam macht. Der evangelische Kirchengeschichtler Klaus Scholder hat bereits von Gerlich als dem entschiedensten und kompromisslosesten Gegner des Nationalsozialismus überhaupt gesprochen. Tatsächlich hatte Gerlich Hitler und die Weltanschauung des Nationalsozialismus sowie die große innewohnende Gefahr durchschaut, sehr lange bevor andere dies nur im Ansatz taten und auch lange noch bevor das nationalsozialistische Regime die Macht an sich genommen und somit sich irreversibel gefestigt hatte.

Im frühen Lager Dachau erschossen

Bereits im August 1945 war in Regensburg eine Straße…

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